Mobile Wärmeversorgung für die Hamburger Energiewerke
Zuverlässig, flexibel und mit Full-Service aus einer Hand.
Ein Ansprechpartner, ein Paket, volle Sicherheit – das gilt nicht nur für kleine Einzelprojekte, sondern auch für komplexe Einbindungen in bestehende Wärmenetze von Energieversorgern. Die Hamburger Energiewerke haben genau das am Standort Moorburg erlebt: kurzfristig zusätzliche Wärmeleistung, ohne dass dafür mehrere Dienstleister koordiniert werden mussten.
Die Ausgangslage
Die Hamburger Energiewerke brauchten am Standort Moorburg zusätzliche Wärmeleistung im bestehenden Netz – schnell verfügbar und ohne den laufenden Betrieb zu gefährden. Für Stadtwerke und Energieversorger ist das ein klassischer Anwendungsfall für mobile Anlagen: Spitzenlast oder Ersatzversorgung, die zeitlich begrenzt, aber zuverlässig bereitstehen muss.
Plug & Play in der Praxis
Im Hauptbereich des Standorts wurden drei mobile Pellet-Heizcontainer mit je 330 kW Leistung sowie drei Pufferspeicher mit je 4.000 Litern bereitgestellt. Nach der Anlieferung ging es für unser Team direkt an die Einbindung ins bestehende Netz – über eine rund 500 Meter lange Anschlussleitung.
An einem zweiten Anschlusspunkt, dem Wasserhaus, kam eine weitere mobile Heizzentrale (C460P) mit eigenem 4.000-Liter-Pufferspeicher hinzu, angebunden über rund 40 Meter Anschlussschlauch. Drei zusätzliche Netzpumpenmodule sorgen dort für die zuverlässige Verteilung zwischen Pufferspeicher und den bestehenden Anschlusspunkten.
Für den Kunden bedeutete das
- Keine eigene Koordination mehrerer Gewerke
- Fachgerechte Einbindung in ein bestehendes, laufendes Wärmenetz
- Kein Eingriff in den Netzbetrieb während der Umsetzung
Alles aus einer Hand
Von der ersten Bedarfsermittlung bis zur laufenden Überwachung lag das gesamte Projekt in einer Hand:
- Technische Auslegung der passenden Anlagenkombination für beide Anschlusspunkte
- Lieferung und Transport der Container nach Hamburg
- Temporärer Anschluss über insgesamt rund 540 Meter Leitung
- Fachgerechte hydraulische Einbindung in das bestehende Netz
- Inbetriebnahme durch geschulte Monteure vor Ort
- Digitale Überwachung der Anlagen im laufenden Betrieb
Für die Hamburger Energiewerke entfiel damit die Abstimmung zwischen Anlagenlieferant, Installationsbetrieb und Überwachung – ein Ansprechpartner hat das komplette Projekt begleitet.
Individuell angepasst statt Standardlösung
Kein Anschlusspunkt gleicht dem anderen – das zeigt auch dieses Projekt. Während im Hauptbereich drei leistungsstarke Pelletheizcontainer für die Grundlast ausgelegt wurden, reichte am Wasserhaus eine einzelne, kompaktere Einheit mit zusätzlichen Netzpumpenmodulen. Die Anlagenkombination wurde also nicht pauschal, sondern exakt auf den jeweiligen Bedarf beider Bereiche zugeschnitten.
Typischer Anwendungsfall: Wohnungswirtschaft & Stadtwerke – Ersatz- oder Spitzenlastversorgung in bestehenden Wärmenetzen.
Technische Eckdaten
| Anschlusspunkt | Anlagen | Pufferspeicher | Anbindung |
|---|---|---|---|
| Hauptbereich Moorburg | 3 x Pelletheizcontainer, je 330 kW | 3 × 4.000 l | ca. 500 m Anschlussschlauch |
| Wasserhaus | 1 × mobile Heizzentrale C460P | 1 × 4.000 l | ca. 40 m Anschlussschlauch, 3 Netzpumpenmodule |
Service während des Betriebs
Mit der Inbetriebnahme war das Projekt für uns nicht beendet. Die Anlagen werden während der gesamten Einsatzdauer digital überwacht, sodass Betriebsstörungen frühzeitig erkannt und schnell behoben werden können – für einen Energieversorger, der sich auf eine unterbrechungsfreie Wärmeversorgung verlassen muss, ein entscheidender Faktor.
Kapazitätserweiterung geplant?
Sie planen eine ähnliche Kapazitätserweiterung oder benötigen kurzfristig zusätzliche Wärme- oder Kälteleistung für Ihr Netz?
Mehr zu unseren mobilen Heizcontainern: Mobile Energy Pellets. Für eine individuelle Beratung können Sie uns über unsere Kontaktseite kontaktieren – wir kümmern uns um den Rest.